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Last-Minute-Änderung bei den Überstunden und beim Feiertagsarbeitsentgelt

Geänderter Überstundenfreibetrag und angekündigte Änderung zum Feiertagsarbeitsentgelt. ...mehr

Luxusimmobilien im Fokus

Neue umsatzsteuerliche Regelungen für die Vermietung von Luxusimmobilien. ...mehr

Verschärfte Auslegung des VwGH zum Mantelkauftatbestand

Gesamtbild der Verhältnisse entscheidend für den Mantelkauftatbestand. ...mehr

Neueste Aussagen der OECD zur Homeoffice-Betriebsstätte

Keine Homeoffice-Betriebsstätte bei Nutzung im Arbeitnehmerinteresse. ...mehr

Haftung eines Geschäftsführers im Insolvenzverfahren

Worauf müssen Entscheidungsträger im Insolvenzverfahren achten? ...mehr

Vereinfachungen für Registrierkassenbetreiber beschlossen

Abänderungsantrag zum Abgabenänderungsgesetz 2025 bringt Erleichterungen für Registrierkassenbetreiber. ...mehr

Achtung: Check aller geringfügigen Dienstverhältnisse mit Jahresbeginn

Einfrieren der Geringfügigkeitsgrenze birgt Gefahr des Verlustes des Geringfügigkeitsstatus. ...mehr

Achtung: Check aller geringfügigen Dienstverhältnisse mit Jahresbeginn

Person mit Taschenrechner und Laptop

Für das Jahr 2026 beträgt die Geringfügigkeitsgrenze im Bereich der Sozialversicherung wie im Vorjahr € 551,10 monatlich. Unterschreitet der monatliche Bezug die Geringfügigkeitsgrenze, so sind Arbeitnehmerinnen und Arbeitnehmer zwar in der Unfallversicherung versichert, verfügen allerdings über keine Pflichtversicherung in der Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung. Wird die Geringfügigkeitsgrenze hingegen überschritten, so unterliegt der Arbeitnehmer der Vollversicherungspflicht, was zu entsprechenden Beitragsabzügen auch für die Kranken-, Pensions- und Arbeitslosenversicherung im Rahmen der monatlichen Lohnabrechnung führt.

Kollektivvertragliche Erhöhungen beachten

Durch die mit Jahresbeginn erfolgenden kollektivvertraglichen Erhöhungen steigt oftmals der Stundenlohn, während die Geringfügigkeitsgrenze im Jahr 2026 unverändert bleibt. Dadurch entsteht ein hohes Risiko, dass geringfügig Beschäftigte, bei gleichbleibender Arbeitszeit, die monatliche Geringfügigkeitsgrenze von € 551,10 überschreiten und dadurch ein vollversicherungspflichtiges Dienstverhältnis entsteht.

Handlungsempfehlung

Um ein ungewolltes Überschreiten der Geringfügigkeitsgrenze zu vermeiden, empfiehlt sich daher folgende Vorgehensweise:

  • Überprüfen Sie etwaige geringfügige Dienstverhältnisse stets im Zuge von kollektivvertraglichen Erhöhungen.
  • Reduzieren Sie im Bedarfsfall das Arbeitszeitausmaß rechtzeitig, um unterhalb der Geringfügigkeitsgrenze zu bleiben.
  • Informieren Sie betroffene Arbeitnehmer frühzeitig und dokumentieren Sie etwaige Änderungen stets schriftlich.

Stand: 27. Januar 2026

Bild: NINENII - stock.adobe.com

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